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Klimafolgenmonitoring

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Boden

Als Boden wird die obere Schicht der Erdkruste bezeichnet. Er ist unter dem Einfluss physikalischer, chemischer und biologischer Vorgänge entstanden und enthält Wasser, Luft und Lebewesen. Böden erfüllen zahlreiche Funktionen. Mit seinen natürlichen Funktionen ist der Boden Lebensgrundlage und Lebensraum für Menschen, Tiere, Pflanzen und Bodenorganismen. Als Bestandteil der natürlichen Wasser- und Stoffkreisläufe wirken seine Filter-, Speicher- und Stoffumwandlungseigenschaften ausgleichend und sind zugleich ein Schutz im Hinblick auf das Grundwasser. Boden dokumentiert Geschichte durch seine langsame Entstehung und durch die in ihm geborgenen Dokumente der Vergangenheit als Archive der Natur- und Kulturgeschichte. Die Nutzungsfunktionen des Bodens als Standort für die land- und forstwirtschaftliche Produktion, als Rohstofflagerstätte sowie als Fläche für Siedlung, Erholung, Gewerbe und Verkehr bilden eine wesentliche wirtschaftliche Grundlage unserer Gesellschaft.

Klimaveränderungen können langfristig die bodenbildenden Vorgänge verändern und damit die Bodenfunktionen beeinflussen. Der Boden ist unmittelbar der Witterung ausgesetzt und daher auch von Veränderungen des Klimas (z.B. verstärkte Niederschläge, erhöhte Temperaturen) betroffen. Andererseits haben Eingriffe in den Boden vor allem auf Grund seiner Funktion als Kohlenstoffspeicher wiederum Einfluss auf das Klima (z.B. verstärkter Humusabbau und damit verbundene CO2-Freisetzung nach Grünlandumbruch). Auswirkungen des Klimawandels können sich auf die natürlichen Bodenfunktionen sowie auf die Funktion der Böden als Standort für die land- und forstwirtschaftliche Produktion auswirken.

Weitere Informationen zum Thema Boden und Klima finden Sie hier.

Folgende Indikatoren wurden für den Bereich Boden für das Klimafolgenmonitoring NRW ausgewählt:

 © LANUV NRW 2018

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