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Klimafolgenmonitoring

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Wasser

Nordrhein-Westfalen ist eine wasserreiche Region, die durch ausreichend Niederschläge, zahlreiche Bäche, Flüsse, Seen und große Grundwasservorkommen geprägt ist. Im Mittel fällt etwa 920 mm Niederschlag pro Jahr (Wert der Klimanormalperiode 1981 – 2010). Etwa 50.000 km Fließgewässer durchziehen das Land. Darüber hinaus werden fast 2.000 stehende Gewässer gezählt. Wassermangelsituationen sind bis jetzt eher selten aufgetreten.

Die klimatischen Veränderungen beeinflussen direkt und indirekt den hydrologischen Kreislauf. Die Temperaturzunahme wirkt sich unter anderem unmittelbar auf den Wasserdampfgehalt der Luft und mittelbar auf die Zirkulationssysteme der Erde aus. Niederschlagsmuster verändern sich, allerdings kann sich dies regional sehr unterschiedlich auswirken. Zu erwarten sind häufiger auftretende Starkniederschläge, die zu Überschwemmungen und einer Überlastung von Kanalsystemen führen können. Länger werdende Hitzeperioden können im Gegenzug in Einzelfällen die Wasserversorgung im Sommer beeinträchtigen. Zusätzlich wirken andere anthropogene Beeinträchtigungen – wie beispielsweise die Landnutzung oder Wasserentnahmen - auf den Wasserhaushalt ein. Sie überlagern sich mit den Klimafolgen. Die Ursache-Wirkungsbeziehungen können darum komplex und der Nachweis von Klimafolgen sehr schwierig sein.

Folgender Indikator wurde für den Bereich Wasser für das Klimafolgenmonitoring NRW ausgewählt:

 © LANUV NRW 2021

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