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Klimafolgenmonitoring

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Klima und Atmosphäre

Das Klima unterliegt natürlichen Schwankungen. Diese werden seit Beginn der Industrialisierung durch eine anthropogen verursachte Erwärmung der Atmosphäre überlagert, die ihre Ursache in der Emission klimaschädlicher Treibhausgase hat. Zu einem Klimafolgenmonitoring gehört auch die Beobachtung der klimatischen Veränderungen selbst.

In seinem 5. Sachstandbericht von 2013 schreibt der IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change bzw. zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen), dass die globale Erwärmung des Klimasystems seit den 1950ern eindeutig ist und viele der seitdem beobachteten Veränderungen seit Jahrzehnten bis Jahrtausenden nicht aufgetreten sind. Die Klimaänderungen vollziehen sich nicht überall gleichmäßig, sondern variieren zum Teil stark je nach betrachteter Region.

Auch für Nordrhein-Westfalen weisen Auswertungen von langjährigen Messreihen einen Erwärmungstrend nach. Dabei vollzog sich der Anstieg der Jahresmitteltemperatur besonders stark in den letzten 30 Jahren der Messungen. So lagen im Messzeitraum von 1881 bis 2019 14 der 20 wärmsten Jahre im 21. Jahrhundert. Die Jahre 2014 und 2018 waren die wärmsten seit Beginn der Messungen und lagen mit einer Jahresmitteltemperatur von 11 Grad Celsius zwei Kelvin über dem langjährigen Mittel von 9 Grad Celsius. Direkt danach folgt das Jahr 2019 mit 10,7 °C. Mit der Zunahme der mittleren Temperatur sind Schnee- und Frosttage rückläufig, während die Sommertage im Mittel zunehmen. Ebenfalls sind die mittleren jährlichen Niederschlagssummen über den betrachteten Zeitraum gestiegen. Die regionalen Variabilitäten beim Niederschlag sind allerdings sehr hoch. Untersuchungen des LANUV haben gezeigt, dass kleinräumig deutlich unterschiedliche, mitunter auch gegensätzliche Entwicklungen beobachtet werden können.

Folgende Indikatoren wurden für den Bereich Klima und Atmosphäre für das Klimafolgenmonitoring NRW ausgewählt:

 © LANUV NRW 2021

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