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Wasserrahmenrichtlinie

Die „Richtlinie 2000/60/EG zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik”, kurz Wasserrahmenrichtlinie (WRRL), ist mit der Veröffentlichung im EU-Amtsblatt am 22.12.2000 in Kraft getreten.

Durch die Wasserrahmenrichtlinie wird die Gewässerschutzpolitik und Wasserwirtschaft in Europa für mehr als 20 Jahre neu ausgerichtet.

Wichtigstes Ziel der Richtlinie ist es, europaweit die Qualität der Oberflächengewässer und des Grundwassers deutlich zu verbessern. Die Mitgliedsländer der EU sollen alle Anstrengungen unternehmen, bis zum Jahr 2015 mindestens einen "guten Zustand" in allen oberirdischen Gewässern und im Grundwasser zu erreichen. Die Verlängerung der Frist ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Die Umsetzung der Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie hat eine rechtliche und eine fachliche Seite. Die rechtliche Seite betrifft insbesondere die notwendigen Änderungen des Wasserhaushaltsgesetzes und der Landeswassergesetze, die bereits durchgeführt sind. Die fachliche Seite betrifft eine Konkretisierung diverser offener und wichtiger Fachfragen, die in Deutschland in den zuständigen LAWA -Ausschüssen und verschiedenen, z.T. Internationalen Flussgebietskommissionen erarbeitet werden.

Die bundesweiten und länderseitigen Aktivitäten zur Umsetzung der WRRL können der LAWA-Informationsplattform WasserBLIcK entnommen werden.

Die Umsetzung der WRRL für die in NRW befindlichen Flusseinzugsgebiete ist geregelt. Die Bearbeitung des Rheins und der Rheinnebenflüsse Sieg, Wupper, Erft, Ruhr, Emscher und Lippe (Niederrhein) erfolgt durch die Bezirksregierungen, ebenso wie an Ems und Weser und den Maas-Nebenflüssen Ijssel, Niers-Schwalm und Rur.

Die Ergebnisberichte der einzelnen Arbeitsgebiete sind im März 2005 zur Europäischen Kommission nach Brüssel versandt worden. Nächste Arbeitsschritte sind das WRRL-konforme Monitoring der Gewässer und ihrer Belastungen, die Erstellung von Bewirtschaftungsplänen (bis 2009) und die Festlegung und Umsetzung von Maßnahmeprogrammen (bis 2009).

      LANUV NRW 2007

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