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Hochwasseraktionspläne und Gefahrenkarten
Hochwasseraktionspläne
Auch in Nordrhein-Westfalen werden nach einem Beschluss der Umweltministerkonferenz Hochwasseraktionspläne für hochwassergefährdete Gewässer aufgestellt. In den Hochwasseraktionsplänen sollen die Aktivitäten aller Hochwasserschutzbeteiligten zusammengestellt und koordiniert werden. Ziel der Hochwasseraktionspläne ist die Vorsorge für alle Hochwassersituationen.
Die Erarbeitung der Hochwasseraktionspläne in NRW erfolgt auf der Grundlage der von der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) 1999 herausgegebenen Handlungsempfehlung. In den Hochwasseraktionsplänen werden entsprechende Handlungsziele formuliert:
- Minderung der Schadensrisiken von Überschwemmungen
- Minderung der Hochwasserstände
- Verstärkung des Hochwasserbewusstseins
- Verbesserung des Hochwassermeldesystems
- Verlängerung der Hochwasservorhersagezeiträume
Die konkreten Handlungsempfehlungen der Hochwasseraktionspläne richten sich auf diese Ziele aus.
In NRW sind Hochwasseraktionspläne für die folgenden Gewässer im Internet verfügbar:
- Angerbach .
- Diemel
- Emmer
- Ems
- Emscher
- Issel
- Lenne
- Lippe
- Nethe
- Nette
- Niers
- Ruhr
- Schwalm
- Schwarzbach
- Sieg
- Twiste
- Werre
- Werse
- Weser
Hochwassergefahrenkarten
Das Handlungsziel "Verstärkung des Hochwasserbewusstseins" soll mit Hilfe der Hochwassergefahrenkarten gefördert werden. In diesen wird die Gefahr, die aus der Überflutungsfläche, der Wassertiefe und der Fließgeschwindigkeit resultiert, in einem geeigneten Maßstab dargestellt. Als weitere Kenngrößen zur Beschreibung der Hochwassergefahr können auch die Hochwasserhäufigkeit, die Überflutungsdauer, die Vorwarnzeit und die Wasserqualität herangezogen werden.
DerLeitfaden Hochwasser-Gefahrenkarten im PDF-Format zum Herunterladen (5,483 KB)
LANUV NRW 2011


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