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In Nordrhein-Westfalen liegen umfangreiche Erkenntnisse zur Schadstoffsituation landwirtschaftlich genutzter Böden vor. Es hat sich gezeigt, dass insbesondere in immissionsbelasteten Ballungsgebieten, in ehemaligen Erzabbaugebieten und in Überschwemmungsgebieten schädliche stoffliche Bodenveränderungen auftreten können.
Die Handlungsempfehlungen dieses LUA-Merkblattes geben Hilfestellungen für die sachgerechte Gefahrenbeurteilung und -abwehr auf landwirtschaftlich genutzten Böden. Zielgruppe sind insbesondere die Unteren Bodenschutzbehörden sowie die Landwirtschaftskammer. Aber auch die Behörden der Lebens- und Futtermittelüberwachung sowie betroffene Landwirte erhalten einen Einblick in die Bewertung und Gefahrenabwehr bei schädlichen stofflichen Bodenveränderungen.
In fünf Abschnitten werden rechtliche und fachliche Informationen bereitgestellt:
- Rechtliche Grundlagen
- Arbeitsschritte zur Feststellung einer schädlichen stofflichen Bodenveränderung
- Transferpfade der Schadstoffe vom Boden zur Pflanze
- Häufige Fallgestaltungen und angepasste Maßnahmen
- Instrumente zur Umsetzung der Gefahrenabwehr.
Im Anhang steht ein ursachenbezogener Maßnahmenkatalog zur Verfügung. Weiterhin finden sich hier die wesentlichen Werteregelungen des Lebens- und Futtermittelrechtes sowie des Bodenschutzrechtes und Hinweise zur fachgerechten Probennahme.
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