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Fachberichte LUA NRW Nr. 7/2005

Deckblatticon

Feinstaubkohortenstudie Frauen in NRW

Langfristige gesundheitliche Wirkungen von Feinstaub in Nordrhein-Westfalen 2002-2005

Gesamtbericht

Teil A
Wissensstand zu Partikelbelastungen und deren gesundheitlichen Auswirkungen

Teil B
Langzeitbeobachtung einer Frauenkohorte in NRW im Hinblick auf die Sterblichkeit und die Feinstaubexposition

Eine Kurzinformation erläutert die Erhebung.

Die Frauenkohortenstudie Nordrhein-Westfalen basiert auf umfangreichen Erhebungen in den 1980er und 1990er Jahren. Hierbei handelte es sich um Serien von Querschnittsuntersuchungen. Die Untersuchungen wurden an ungefähr 4800 Frauen im Alter von 50-59 Jahren, die in unterschiedlich belasteten Regionen Nordrhein-Westfalens lebten, durchgeführt . Als Maßstab für die Luftverschmutzungen, denen diese Frauen ausgesetzt waren, wurden die Luftschadstoffdaten für Stickstoffdioxid (NO2) und Feinstaub (PM10) ausgewählt.

Eine statistisch signifikanter Zusammenhang wurde zwischen der kardiopulmonalen Sterblichkeit (Sterblichkeit aufgrund von Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen) und der lokalen PM10 - bzw. NO2 -Belastung sowie der Wohnadresse im 50 Meter Radius einer Hauptverkehrsstraße gefunden.

Neben einer holländischen Studie ist die Frauenkohortenstudie in Nordrhein-Westfalen bisher die einzige Studie in Europa, die wissenschaftliche Aussagen zum langfristigen Mortalitätsrisiko und zur Todesursachen-spezifischen Mortalität bei Frauen in Abhängigkeit von der Exposition gegenüber (verkehrsbedingten) Luftschadstoffen trifft.



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                                                       Landesumweltamt NRW 2005