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Futtermittel

Verfütterungsverbot bestimmter tierischer Proteine
Verordnung (EG) Nr. 999/2001

Zum Aufgabenspektrum des LANUV zählt die Überwachung des Futtermittelverkehrs. Betriebe, die Futtermittel, Vormischungen oder Futtermittelzusatzstoffe gewerblich herstellen, in Verkehr bringen, behandeln, lagern oder transportieren, werden vom LANUV kontrolliert. Die Überwachung der Futtermittelunternehmen auf der Stufe der Primärerzeugung sowie der Verfütterung von Futtermitteln ist dagegen eine Aufgabe der Kreise und kreisfreien Städte.

Die in den vergangenen Jahren aufgetretenen Probleme im Umgang mit Futtermitteln und die daraus resultierenden Skandale hatten ähnliche Ursachen: Futtermittel wurden entweder verfälscht oder ihnen wurden Stoffe beigemengt, die sich dann in Lebensmitteln tierischer Herkunft wiederfanden. Aufgrund dieser Erfahrungen befasst sich die Futtermittelüberwachung mit zwei wichtigen Aspekten:

  • Gesunderhaltung der gefütterten Tiere und
  • Erzeugung gesundheitlich unbedenklicher Lebensmittel tierischer Herkunft.

So stehen bei der Futtermittelüberwachung nicht nur die sachgerechte Ernährung der Tiere und der Täuschungsschutz im Mittelpunkt des Überwachungsauftrages, sondern auch wesentliche Aspekte des gesundheitlichen Verbraucherschutzes. Diesem hat die Europäische Union Rechnung getragen, indem sie das Futtermittel- und Lebensmittelrecht in einem Rechtsbereich zusammengefasst hat. Auch auf nationaler Ebene hat die Bundesregierung durch das neue Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch LFGB die Rechtsgebiete zusammengefasst.

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