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Umweltbeobachtungskonferenz 2010
Die Kenntnis über den Zustand und die langfristige Entwicklung von Natur und Umwelt ist die Grundlage für viele wirtschaftliche und umweltpolitische Entscheidungen.
Veränderungen können nur durch eine intensive Umweltbeobachtung in Form von langfristigen Mess- und Monitoringprogrammen mit statistisch belastbaren Daten nachgewiesen werden. In allen Regionen Europas werden daher mit hoher fachlicher Spezialisierung und in unterschiedlicher Intensität Messnetze und Monitoringprogramme betrieben, die teilweise nur unzureichend behörden- oder länderübergreifend abgestimmt sind. Dabei ist eine grenzübergreifende Nutzung und Vergleichbarkeit der gewonnenen Daten durch die unterschiedlichen Erfassungs-, Untersuchungs- und Auswertungsmethoden oft erschwert.
Durch europaweite Direktiven wie z.B. die Wasserrahmenrichtline und die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie konnten Monitoringaktivitäten über Staats- und Ländergrenzen hinweg harmonisiert werden. Immer komplexere Fragestellungen haben in den vergangenen Jahrzehnten zu einer ständigen Anpassung der Programme zur Umweltbeobachtung geführt. Für eine medienübergreifende Beobachtung der Umweltphänomene ist eine interdisziplinäre Betrachtung der Abläufe und Stoffströme in Natur und Umwelt notwendig. Insbesondere neue Fragestellungen wie z.B. die Auswirkungen des Klimawandels oder die Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Organismen bedürfen einer medien- und grenzübergreifenden Betrachtungsweise.
Durch die Umweltbeobachtungskonferenz 2010 soll neben den wissenschaftlichen Betrachtungen des Themas auch der fachliche Austausch zwischen den zuständigen Personen, Behörden und anderen Institutionen ermöglicht werden, um eine stärkere Vernetzung der Monitoringaktivitäten in den Bereichen Umwelt und Biodiversität zu erreichen.
- Ergebnisse der 4. Umweltbeobachtungskonferenz auf der Homepage des Umweltrats EOBC
Arbeitsgruppen
- AG I - Zielgruppenadäquate Umweltbeobachtung für Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit
- AG II - Klimafolgenmonitoring in der sektorübergreifenden Umweltbeobachtung
- AG III - Monitoring der Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Organismen als Beispiel einer medienübergreifenden Umweltbeobachtung - Nutzung von Synergien
- AG IV - Grenzüberschreitendes Gewässermonitoring nach den Vorgaben der EG-Wasserrahmenrichtlinie: Herausforderungen und Verbesserungspotenzial
- AG V - Monitoring der Umweltwirkungen von Stoffeinträgen in naturnahe Ökosysteme als Beispiel einer medienübergreifenden Umweltbeobachtung
Die Umweltbeobachtungskonferenz 2010 ist eine Kooperationsveranstaltung von:
LANUV NRW 2011


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