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Umweltbeobachtungskonferenz 2010
Arbeitsgruppen
- AG I - Zielgruppenadäquate Umweltbeobachtung für Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit
- AG II - Klimafolgenmonitoring in der sektorübergreifenden Umweltbeobachtung
- AG III - Monitoring der Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Organismen als Beispiel einer medienübergreifenden Umweltbeobachtung - Nutzung von Synergien
- AG IV - Grenzüberschreitendes Gewässermonitoring nach den Vorgaben der EG-Wasserrahmenrichtlinie: Herausforderungen und Verbesserungspotenzial
- AG V - Monitoring der Umweltwirkungen von Stoffeinträgen in naturnahe Ökosysteme als Beispiel einer medienübergreifenden Umweltbeobachtung
Arbeitsgruppe I
Titel
Zielgruppenadäquate Umweltbeobachtung für Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit
Ziel
Ziel der AG I ist eine Analyse, welche Informationen für Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit relevant sind und wo es in der Verarbeitung und Kommunikation derselben Mängel gibt.
Moderation
Dr. Wilhelm Vogel,
Umweltbundesamt Österreich, Wien
wilhelm.vogel (at) umweltbundesamt.at
Tel. +43 (0)1 313 04 3550
Vorträge
Qualitätsanforderungen an Umweltdaten aus der Sicht von Wirtschaft und Politik
Daniela Kletzan-Slamanig,
Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung, Wien
Ausblick: Umweltbeobachtung im Spannungsfeld der Anforderungen aus Wissenschaft, Verwaltung, Gesellschaft und Politik
Michael Nagy,
Umweltbundesamt Österreich, Wien
Messwerte und andere Umweltinformationen
im Umweltportal Deutschlands (PortalU)
Stefanie Konstantinidis,
Koordinierungsstelle PortalU, Hannover
Arbeitsgruppe II
Titel
Klimafolgenmonitoring in der sektorübergreifenden Umweltbeobachtung
Ziel
Angesichts der Komplexität des Klimawandels und der vielfachen Wirkungen auf Mensch, Umwelt und Natur müssen entsprechende Monitoringkonzepte grenz- und sektorübergreifend ausgerichtet sein. Ziel der AG II ist, zu klären, wie ein Klimafolgenmonitoring (KFM) als Baustein einer sektorübergreifenden Umweltbeobachtung konzipiert sein muss und was es leisten kann.
In einem ersten Schritt soll geprüft werden, was Indikatoren für ein KFM leisten müssen und wie bereits bestehende Monitoring- Programme hierzu genutzt werden können. Ergänzend soll dann der Frage nach gegangen werden, wie Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel mittels geeigneter Indikatoren begleitet und validiert werden können.
Moderation
Dr. Barbara Köllner,
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, Recklinghausen
barbara.koellner (at) lanuv.nrw.de
Tel. +49 (0) 2361 305 1218
Vorträge
Indikatoren für das Klimafolgenmonitoring - Möglichkeiten und Grenzen
Werner Sommer,
Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, Dresden
Bausteine einer regionalen Anpassungsstrategie an den Klimawandel
Dr. Michael Denneborg,
ahu AG, Aachen
Nordrhein-Westfalen auf dem Weg zu einem Klimafolgenmonitoring
Christina Seidenstücker,
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, Recklinghausen
Arbeitsgruppe III
Titel
Monitoring der Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Organismen als Beispiel einer medienübergreifenden Umweltbeobachtung - Nutzung von Synergien
Ziel
Konzepte für die Nutzung von bestehenden Beobachtungsprogrammen für das Monitoring der Umweltwirkungen gentechnisch veränderter Organismen (GVO). Diskussion erster Erfahrungen einer Umsetzung. Kernprobleme sollen identifiziert sowie Strategien und Handlungsoptionen für eine sinnvolle und kooperative Nutzung von Synergien erarbeitet werden.
Moderation
Dr. Annette Doerpinghaus,
Bundesamt für Naturschutz, Bonn
annette.doerpinghaus (at) bfn.de
Tel +49 (0) 228 8491 1460
Vorträge
GVO-Monitoring als Querschnittsaufgabe - Einführung in das Thema
Dr. Wiebke Züghart,
Bundesamt für Naturschutz, Bonn
Biodiversitätsmonitoring als Grundlage für andere Überwachungsprogramme - Beispiele aus der Schweiz
Christoph Bühler,
Hintermann und Weber AG, Reinach
Monitoring von Schmetterlingen im Rahmen einer Umweltüberwachung von gentechnisch veränderten Pflanzen: Situation, Problematik und Konzepte
Dr. Andreas Lang,
Universität Basel, Basel
Integration eines GVO-Monitorings in die Ökologische Flächenstichprobe
Dr. Claudia Fiebig,
Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf
Biodiversitätsmonitoring konzipiert für gentechnisch veränderte Pflanzen (BINATS): Praktikabilität und Anwendung für andere Biodiversitätsfragestellungen
Dr. Kathrin Pascher,
Universität Wien
Nutzungsmöglichkeiten der Boden- Dauerbeobachtungsflächen (BDF) der Länder für das GVO-Monitoring
Dr. Andreas Toschki,
Forschungsinstitut für Ökosystemanalyse und –bewertung e.V. an der RWTH Aachen, Aachen
Arbeitsgruppe IV
Titel
Grenzüberschreitendes Gewässermonitoring nach den Vorgaben der EG-Wasserrahmenrichtlinie: Herausforderungen und Verbesserungspotenzial.
Ziel
Situationsanalyse und Erarbeitung von Handlungsempfehlungen zur grenzüberschreitenden Koordinierung, Modellierung zur Ergänzung des Monitoring und grenzüberschreitende Methodenvergleichbarkeit
Moderation
Dr. Josef Haider,
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, Recklinghausen
Josef.Haider (at) lanuv.nrw.de
Tel. +49 (0)2361 305 2169
Vorträge
Herausforderungen bei der grenzüberschreitenden Koordinierung
Philip Weller,
Internationale Kommission zum Schutz der Donau, Wien
Modellierung zur Ergänzung des grenzüberschreitenden Monitorings nach WRRL
Dr. Markus Venohr,
Leibniz Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei, Berlin
Methodenvergleichbarkeit beim grenzüberschreitenden Monitoring: Ein Ding der Unmöglichkeit?
Dr. Martin Keller,
Bundesanstalt für Gewässerkunde, Koblenz
Arbeitsgruppe V
Titel
Monitoring der Umweltwirkungen von Stoffeinträgen in naturnahe Ökosysteme als Beispiel einer medienübergreifenden Umweltbeobachtung
Ziel
Analyse und Darstellung von stofflichen Belastungen durch Einträge in Natur und Umwelt anhand ausgewählter Beispiele. Diskussion der Ergebnisse und Herausarbeiten wesentlicher Kernfragen. Es wird der Versuch unternommen, Möglichkeiten der Synergie zur Nutzung unterschiedlicher Umweltbeobachtungsprogramme für effiziente Lösungen aufzuzeigen.
Moderation
Jutta Werking-Radtke,
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, Recklinghausen
jutta.werking-radtke (at) lanuv.nrw.de
Tel. +49 (0) 2361 305 3286
Vorträge
Erfassung, Prognose und Bewertung von Stoffeinträgen und ihre Wirkungen in Deutschland - Einführung in das Thema
Markus Geupel
Umweltbundesamt Deutschland, Dessau
Zuviel des Guten? Über die Gefährdung von Waldböden durch Stickstoffeinträge
Gernot Rücker,
ZEBRIS, Geoinformationssystem und Consulting, München
Die Entwicklung der biologischen Vielfalt
unter dem Einfluss von Stickstoffeinträgen - Ergebnisse langjähriger stichprobenbasierter Untersuchungen aus dem Biodiversitätsmonitoring NRW
Dr. Georg Verbücheln
Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutzk, Recklinghausen
Stoffeinträge in Gewässern und deren Auswirkungen auf Makrophyten gemäß EU- WRRL und FFH- Richtlinie
Dr. Klaus van de Weyer,
lana plan, Nettetal
Die Umweltbeobachtungskonferenz 2010 ist eine Kooperationsveranstaltung von:
LANUV NRW 2010


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