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Zusammenarbeit zwischen dem Umweltmonitoring im Wald des Landes NRW und dem Waldmonitoring in Europa

Probleme, die sich aus den Umweltbelastungen für den Schutz der natürlichen Ressourcen und die Nutzung des Waldes ergeben, können nicht allein auf Landesebene gelöst werden. Vielmehr sind hierzu international abgestimmte Maßnahmen erforderlich, zu denen auch das Waldmonitoring der EU und des ICP Forests der UN/ECE zählen.

Das LANUV beteiligt sich mit einigen Monitoringflächen und einer Unterstichprobe aus dem landesweiten Inventurnetz am life-plus Programm der EU. Unter dem Namen FutMon wird derzeit das Ziel verfolgt, ähnlich ausgerichtete Vorläuferprojekte wie Forest Focus, BioSoil oder Forest Biota zusammenzuführen und zu einem zukunftsfähigen WALDMONITORING FÜR EUROPA zu entwickeln. Dieses Monitoringprogramm soll eine Grundlage für umweltpolitische Entscheidungen auf europäischer Ebene sein. Hierfür wird ein einheitlicher Datensatz erarbeitet, der nach europäischen Qualitätsstandarts und verbindlichen Arbeitsanleitungen und Methodenbeschreibungen erhoben wird.

Die EU fördert die Untersuchungen an den entsprechenden Monitoringflächen und im landesweiten Inventurnetz seit dem 1. Januar 2009 im Rahmen des life+ Projektes FutMon.

Neben diesen Untersuchungen, mit denen Nordrhein-Westfalen die Aktivitäten der EU unterstützt, unterhält das Land weitere Monitoringflächen und verdichtet das Inventurnetz, um der Standortvielfalt und der unterschiedlichen Immissionsbelastung auf Landesebene gerecht zu werden.

      LANUV NRW 2010

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