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Fischereiökologie

Wasser ist eine der grundlegenden Lebensvoraussetzungen für Menschen, Tiere und Pflanzen.

Menschliche Aktivitäten, Industrie, Landwirtschaft und Schifffahrt tragen zur Verschmutzung der Fließgewässer bei. Schadstoffe gelangen dabei auf vielen Wegen in die Gewässer. Zentrales Anliegen der Fischereiökologie sind daher ökologisch ausgerichtete Bewirtschaftungs- und Schutzmaßnahmen für die Fische in den nordrheinwestfälischen Fließgewässern.

Auf der Grundlage naturwissenschaftlicher Untersuchungen der Lebens- und Umweltbedingungen werden Fachkonzepte erstellt und Konfliktlösungen zwischen Fischerei und Naturschutz erarbeitet. Von großer Bedeutung sind dabei Aufklärung und Fortbildung.

Wichtige Aufgabe ist der Erhalt und die Wiederherstellung von zu schützenden und zu nutzenden Fischbeständen. Als Grundlage dienen das Fischartenkataster und Monitoringvorhaben z.B. zur Beurteilung der Fischlebensgemeinschaften bei der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie und der FFH-Richtlinie .

Im Fischartenschutz stehen Hilfsmaßnahmen für gefährdete Arten im Vordergrund (z.B. das Wanderfischprogramm NRW oder die Wiedereinbürgerung des Maifisches).

Die Fischereiökologie ist beteiligt an Planungs- und Eingriffsverfahren im aquatischen Lebensraum und an der Erarbeitung Entwicklung und Erprobung von Fischfangmethoden mittels Elektro-, Netz- und Reusenfischerei sowie Echolotverfahren.

Der Fischgesundheitsdienst wird regelmäßig von Fischzüchtern, Fischereigenossenschaften und Angelvereinen in Anspruch genommen. Der Fachbereich Fischereiökologie ist auch für die überbetriebliche Ausbildung von Fischwirten zuständig.

      LANUV NRW 2011

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