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Messergebnisse der Staubniederschlagsmessungen

Die Ergebnisse aus dem Messnetz der Staubniederschlagsmessungen in Nordrhein-Westfalen können Sie nachfolgend von 1996 an in Form von Tabellen oder Kartendarstellungen abrufen.

Tabellen

Staubniederschlag und ausgewählte Metalle Jahresmittel- und Monatswerte
2010 2009 2008 2007 2006
Dioxine, Furane und PCB Jahresmittelwerte
2011 2010 2009 2008 2007

Karten

Staubniederschlag und ausgewählte Metalle Jahresmittelwerte je Komponente
2010 2009 2008 2007 2006
2010  
2010  
2010  
2010  
2010  
2010  
2010  
2010  

 

Beurteilung und Trend

Staubniederschlag und Metalle

Da Staubniederschlag aus grobkörnigem Material besteht, kann er nur wenige hundert Meter weit transportiert werden. Erhöhte Staubniederschlagswerte weisen also auf eine unmittelbar benachbarte Emissionsquelle hin.

Die Belastung durch Staubniederschlag und durch Metalle im Staubniederschlag (Metalldeposition) ist in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. Deshalb werden Straubniederschlag und seine Inhaltsstoffe nur noch an einigen Belastungsschwerpunkten und Ballungsgebieten gemessen.

Der Immissionswert für Staubniederschlag (0,35 g/(m²*d)) wird nur noch in der unmittelbaren Nachbarschaft von einigen großen Anlagen zur Herstellung von Eisen und Stahl sowie in der Nähe von Hafenanlagen (Duisburg, Krefeld) überschritten.

Seit 2001 sind nur noch in sehr kleinen Gebieten die Immissionen durch Blei im Staubniederschlag höher als 100 µg/(m²*d), durch Kadmium höher als 2 µg/( m²*d) und für Arsen höher als 4 µg/(m²*d).

Punktuell werden die Depositionswerte für die Schwermetalle in der Umgebung von Kupfer- und Zinkhütten in Duisburg, Datteln und Lünen in der Umgebung eines Werks zur Herstellung von Bleifarben in Köln-Mülheim und im Hafen Krefeld überschritten.

Seit der Stilllegung der Zinkhütte in Duisburg-Angerhausen im August 2005 sind die Werte für Blei, Kadmium und Arsen im Staubniederschlag dort deutlich zurückgegangen. Abb. 1 zeigt exemplarisch den Trend der Belastung durch Kadmium im Staubniederschlag in Duisburg-Angerhausen.


Abb. 1: Trend der Kadmiumbelastung im Staubniederschlag in DU-Angerhausen

Der Immissionswert für Nickel im Staubniederschlag wird in der Nachbarschaft von metallverarbeitenden Betrieben in Bochum, Duisburg, Krefeld, Siegen, Schwerte und Witten sowie weiträumig im Duisburger Norden überschritten. Für den Eintrag von Nickel ist keine eindeutige Tendenz erkennbar. Im Duisburger Norden hat die Belastung durch Nickel im Staubniederschlag abgenommen, in der unmittelbaren Umgebung von Edelstahlwerken ist in den letzten Jahren kein Trend der Belastung zu erkennen. Abb. 2 zeigt exemplarisch den Trend der Belastung durch Nickel im Staubniederschlag in Duisburg-Marxloh und Krefeld-Stahldorf.

Abb. 2: Trend der Nickelbelastung im Staubniederschlag in DU-Marxloh und in Krefeld-Stahldorf

Dioxine, Furane und PCB

      LANUV NRW 2012

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