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Licht

Natürliches (Sonnen-)Licht ist unstreitig eine wichtige Lebensgrundlage für Mensch und Lebewesen. Künstliches Licht hat dem Menschen in zunehmendem Maße auch nachts ein angenehmes und sicheres Leben ermöglicht.

Als Umweltfaktor wird Licht häufig noch unzureichend wahrgenommen. Dabei können sich bei Tage unangenehme Blendwirkungen durch direktes oder reflektiertes Sonnenlicht z.B. an gläsernen oder metallischen Flächen ergeben. Nachts können erheblich störende oder gar gefährdende Blendwirkungen durch das Scheinwerferlicht von Kraftfahrzeugen verursacht werden. Durch gewerbliche Beleuchtungsanlagen wie z.B. Lichtwerbeanlagen oder Flutlichtanlagen von Sportplätzen treten nicht selten störende Belästigungen im Wohnbereich auf. Darüber hinaus trägt insbesondere unnötige oder auch unangepasste Beleuchtung zur allgemeinen "Lichtverschmutzung" in der Atmosphäre bei, die den natürlichen Blick auf den Sternenhimmel mit Auge oder Teleskop stark einschränkt.

Im Rahmen des Immissionsschutzes ist die durch Beleuchtungsanlagen verursachte belästigende Aufhellung oder eine "psychologische" Blendung in Wohn- und Schlafbereichen zu beurteilen. Entsprechende Kriterien sind hierbei in der "Licht-Richtlinie" geregelt. Wie Lichtimmissionen gemessen werden können und welche Stärke diese aufweisen, wird unter Messung von Lichtimmissionen, typische Werte dargestellt. Eine vertiefende allgemeine Darstellung zum Sachstand findet sich in der Sachinformation des Landesumweltamtes zur Beurteilung von Lichtimmissionen künstlicher Beleuchtungsanlagen. Hinweise zum Schutz der Tierwelt vor Lichtimmissionen enthält eine Empfehlung des Länderausschusses für Immissionsschutz.

Mit dem Ausbau der Windenergienutzung in Deutschland sind auch die mit dem Betrieb verbundenen Immissionen entsprechender Anlagen, zu denen Schattenwurf und Disko-Effekt gehören, in das Interesse gerückt. Hierzu stehen einheitliche Beurteilungskriterien zur Verfügung, die vom Länderausschuss für Immissionsschutz verabschiedet wurden. Weitergehende Fachausführungen zum Erkenntnis- und Beurteilungsstand lassen sich auch der Sachinformation des Landesumweltamtes Optische Immissionen von Windenergieanlagen entnehmen.

      LANUV NRW 2007

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