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Gewässerstruktur in Nordrhein-Westfalen Kartieranleitung für die kleinen bis großen Fließgewässer

Gewässerstruktur in Nordrhein-Westfalen Kartieranleitung für die kleinen bis großen Fließgewässer

Die vorliegende Arbeitshilfe des LANUV ermöglicht erstmals eine durchgängige Strukturkartierung vom Bach bis zum Fluss. Dieses Novum für die Kartierung der Gewässerstrukturen basiert auf den Erfahrungen und dem Erkenntnisgewinn aus der über zehnjährigen praktischen Anwendung der Mitte der 1990er Jahre entwickelten Verfahren zur morphologischen Bewertung von Fließgewässern. Die vorliegende Kartieranleitung wurde insbesondere um die Erfassung von Habitatstrukturen erweitert. Dies ermöglicht die Ansprüche von Lebensgemeinschaften an Habitatstrukturen besser abzubilden.

In standardisierten Erfassungsbögen werden neben den Strukturen des Gewässerbettes (Sohle und Ufer), des Gewässerumfeldes bzw. der Aue auch die Strömungsverhältnisse und die Durchgängigkeit von Gewässern erfasst und bewertet. Maßstab für die Bewertung sind der heutige potenziell natürliche Gewässerzustand (Leitbild) oder die Referenzbedingungen des jeweiligen Fließgewässertyps. Diese Vorgehensweise ermöglicht auf naturwissenschaftlicher Grundlage den strukturellen Zustand der Fließgewässer objektiv zu erheben. So stehen belastbare Daten für die Umsetzung der seit 2000 gültigen europäischen Wasserrahmenrichtlinie zur Verfügung.

Die vorliegende Kartieranleitung basiert auf den beiden Verfahrensbeschreibungen Nordrhein-Westfalens für kleine bis mittelgroße Fließgewässer (LUA-Merkblatt 14, 1998) und mittelgroße bis große Fließgewässer (LUA-Merkblatt 26, 2001) sowie der Überarbeitung der LAWA-Empfehlung „Gewässerstrukturgütekartierung in der Bundesrepublik Deutschland – Verfahren für kleine und mittelgroße Fließgewässer“ (2000).

Gewässerstruktur in Nordrhein-Westfalen Kartieranleitung für die kleinen bis großen Fließgewässer

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