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Klimaprojektionen
Der Klimawandel ist ein weltweites Problem - Art und Ausmaß der Klimaänderungen zeigen sich aber regional zum Teil sehr unterschiedlich. Mit Hilfe der Ergebnisse regionaler Klimamodelle versucht das LANUV kleinräumig die künftige klimatische Entwicklung in NRW abzuschätzen. Grundlage für die Klimaprojektionen sind Annahmen des IPCC (Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen) über den Verlauf der Treibhausgasemissionen bis 2100.
Mit den Klimaprojektionen lässt sich der anthropogen induzierte Klimawandel abschätzen. Natürliche Klimaschwankungen, die zum Großteil nicht vorherzusagen sind, bleiben dabei unberücksichtigt.

Jahresgang der Temperatur für die Zeiträume 1971-2000 und 2021-2050 an der Station Essen-Bredeney. Angegeben sind Mittelwerte und Standardabweichungen.
Die Ergebnisse zeigen, dass bis 2050 eine weitere anthropogene Erwärmung stattfinden wird. Die Niederschläge werden in den Sommermonaten wahrscheinlich abnehmen, während sie in den Wintermonaten zunehmen werden. Zudem werden mehr Sommertage (Tmax >25 °C) und weniger Frosttage (Tmin < 0 °C) erwartet. Insgesamt muss außerdem mit einer Zunahme der Hitzeperioden im Sommer sowie Starkniederschlagsereignissen gerechnet werden.
Trotz großer Unsicherheiten in den Modellen liefern die Ergebnisse wichtige Grundlagen um Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel weiterzuentwickeln.
LANUV NRW 2010


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