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Anpassung an den Klimawandel - Eine Strategie für NRW
In diversen Bereichen von Natur und Umwelt wurden, wie im Teil Klimafolgen geschildert, bereits Auswirkungen der globalen Erwärmung und der damit einhergehenden Änderung der Niederschlagsverhältnisse beobachtet. Ein wichtiges Ziel ist es daher, sich frühzeitig an die Folgen der globalen Klimaänderung anzupassen, um Schäden für die Natur und die Gesellschaft zu verhindern bzw. so gering wie möglich zu halten. In vielen Bereichen sind langfristige Planungen notwendig (z.B. Stadtplanung, Forstwirtschaft), um zukünftigen Risiken rechtzeitig begegnen zu können.
Das Ministerium für Umwelt, Natur, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat zum Thema Anpassung an den Klimawandel eine Strategie zur Anpassung an den Klimawandel erarbeitet. Darin soll auf vom Klimawandel betroffene Bereiche aufmerksam gemacht werden sowie mögliche Wege zu Anpassungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.
Es werden Folgen und Anpassungsmaßnahmen für die folgenden Bereiche beschrieben:
- Landwirtschaft und Boden
- Wald und Forstwirtschaft
- Biologische Vielfalt und Naturschutz
- Wasserwirtschaft
- Tourismus
- Gesundheit
- Städte und Ballungsräume
- Anlagensicherheit
Die Anpassungsstrategie ist auf den Seiten des Ministeriums für Umwelt, Natur, Landwirtschaft und Verbraucherschutz einsehbar.
Projekte
Im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Natur, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW wird am Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz eine Reihe an Projekten zur Anpassung an den Klimawandel durchgeführt. Die Projekte sprechen erste konkrete Bereiche an, in denen durch die erwarteten Folgen des Klimawandels Anpassungen als notwendig erachtet werden.
Zurzeit werden die folgenden Projekte durchgeführt:
Auswirkungen des Klimawandels auf gefährliche Industrieanlagen in Nordrhein-Westfalen: Anhand möglichst regionaler Projektionen zukünftiger Wetterereignisse soll im Rahmen dieser Studie im Auftrag des MUNLV abgeschätzt werden, ob es Handlungsbedarf beim Schutz gefährlicher Industrieanlagen gibt. Das Vorhaben fokussiert auf Extremwetterereignisse wie Hochwasser, Starkregenniederschläge und Sturm. Zentrales Element ist jeweils das Ausmaß der Einzelereignisse.
Anpassung der kommunalen Abwasser- Kanalnetzberechnung aufgrund geänderter klimatischer Bedingungen: An Standorten, an denen es in den letzten zwei Jahren zu erheblichen Überflutungen aus der Kanalisation gekommen ist, sollen im Auftrag des LANUV vom Ingenieurbüro Pecher (Erkrath) Niederschlagszeitreihen der letzten zehn Jahre im Vergleich zu denen der letzten 50 Jahre ausgewertet werden. Anhand der Ergebnisse soll der Anpassungsbedarf der Kanalnetze ermittelt werden.
Handlungsoptionen für eine wassersensible Stadtentwicklung in NRW
LANUV NRW 2010


Natur
Umwelt
Verbraucherschutz
Agrarwirtschaft

