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Girls´Day – Mädchen-Zukunftstag im LANUV
Im Labor haben Mädchen unter Aufsicht der Auszubildenden des 1.Lehrjahres erste Schritte in der qualitativen und quantitativen Analytik unternommen. So wurden Zusammensetzungen fremder Substanzen mithilfe von Flammenfärbung und Nachweisreaktionen untersucht, der Säuregehalt einer Probe titriert und die verheerende Wirkung von flüssigem Stickstoff auf frische Frühlingsblumen beobachtet. Sowohl die 7 Mädchen als auch die Auszubildenden hatten beim gemeinsamen Arbeiten im Labor viel Spaß!
Das Programm der Fachinformatiker war in Essen in einen theoretischen und einen praktischem Teil aufgeteilt. Es wurde der Aufbau eines Computers vorgestellt und welche Aufgaben die einzelnen Hardwareteile haben. Außerdem gab es eine Einführung in die Netzwerktechnik. Anschließend wurden den Teilnehmerinnen einige Funktionen im Netzwerk und eine Windows 7 Installation gezeigt.
Mädchen, die sich für ein späteres Studium interessieren, erfuhren zunächst von zwei Ingenieurinnen etwas über die Anlagentechnik und die Sicherheit von Industrieanlagen. Sie nahmen unter dem Motto „Saubere Luft für alle!“ auch an einem Planspiel zur Luftreinhaltung teil. Als Ergebnis wurde ein beispielhafter Luftreinhalteplan für die Stadt „Girlshausen“ erstellt.
In der Werkstatt der Industriemechaniker stellten die Mädchen einen Schlüsselanhänger aus Metall her. Einfache Handhabungen der Metallbearbeitung wurden dabei angewandt: Messen, Anzeichnen, Feilen, Schleifen, Körnen, Bohren, Entgraten und Gewindeschneiden.
Im reflexionsarmen Raum wurden zunächst Grundlagen über die Funktion des Raumes erläutert. Anschließend erfolgte eine Messung, bei der die Schülerinnen selbstständig den Schallleistungspegel einer Maschine ermittelten. In der Hydropulsanlage erfuhren die Schülerinnen Hintergründe über Entstehung, Messung und Empfinden von Erschütterungen. Anhand von Beispielen erlebten sie verschiedene Erschütterungseinwirkungen im Versuchsaufbau der Hydropulsanlage.
Am Standort Lippstadt wurde der Beruf der Chemielaborantin vorgestellt. Hier konnten die Mädchen mit Unterstützung selber Analysen durchführen, um Antworten auf die Fragen zu finden: Wie kann man Salz- von Zuckerwasser unterscheiden? Besteht die Farbe im Filzstift wirklich nur aus Farbe? Was ist sauer, was nicht?
Der Girls Day 2011 war wieder einmal ein voller Erfolg!
An den Dienstorten in Recklinghausen, Essen, Düsseldorf, Bonn, Lippstadt und Kirchhundem-Albaum bot das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW Mädchen die Gelegenheit, Berufe im Natur- und Umweltschutz kennen zu lernen. Die Ausbildungsberufe des Hauses, Fachinformatikerin, Chemielaborantin, Industriemechanikerin und Fischwirtin, standen im Mittelpunkt des Geschehens, aber auch Studienberufe wurden vorgestellt.
Ein großes Dankeschön gilt allen Beteiligten, die durch ihr Engagement zum Gelingen des Girls´Day 2011 beigetragen haben. Freuen wir uns auf die Fortsetzung der Aktivitäten im Hause LANUV im nächsten Jahr!
In Düsseldorf gab es ein Debüt. 5 Mädchen im Alter von 15 bis 17 informierten sich bei uns über Tätigkeiten im Bereich der Wasserwirtschaft. Messstationen wurden vorgeführt, das Labor mit den chemischen und biologischen Bereichen wurde gezeigt und am Nachmittag fand eine Gesprächsrunde statt, in der die Mädchen unterschiedliche Studien- und Lebensläufe von Frauen aus der Abteilung 5 erfahren konnten.
In Recklinghausen konnten die Mädchen erfahren, welche konkreten Aufgaben es im Berufsfeld Naturschutz, Landschaftspflege und Umweltschutz gibt und wie wertvolle Lebensräume wildlebender Tiere und Pflanzen in ganz Nordrhein-Westfalen erfasst werden. Anhand einer realen Straßenplanung im Münsterland wurden beispielhaft einige Konflikte zwischen Naturschutz und menschlichen Bedürfnissen erarbeitet und diskutiert.
Bei den Fachinformatikern in Bonn wurde den Mädchen mit einem vielseitigen Programm ein Einblick in die Theorie und Praxis des Berufes gegeben: Hardware einbauen, PC anschliessen, PC Netzwerk einrichten, Visitenkarten erstellen und eine Webseite einrichten. Weiterhin gab es einen Kurzvortrag zum LANUV und dem Ausbildungsberuf des Fachinformatiker und ein LANUV-Quiz.
Am Standort Kirchhundem-Albaum wurde der Beruf der Fischwirtin vorgestellt. Kennzeichnend für die Arbeit auf der Lehr- und Versuchsteichanlage in Albaum ist die Vielfalt der Anforderungen. Das Außenfischerteam in Albaum erfasst die Fischbestände in Flüssen, Seen und Talsperren mit Netzen, Reusen und mit dem Elektrofischfanggerät. Die Teilnehmerinnen übten sich im Flicken von Netzen, stellten vom Boot aus Reusen und waren erfolgreich beim Filetieren von Räucherfischen.
LANUV NRW 2011


Natur
Umwelt
Verbraucherschutz
Agrarwirtschaft

