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Tierarzneimittel

Bei der Verwendung von Tierarzneimitteln ist der Schutz von Tier und Mensch sicherzustellen. Daher wird die Herstellung von Tierarzneimitteln genauso streng überwacht wie die von humanmedizinischen Mitteln. Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit eines Arzneimittels muss gewährleistet sein.

Die Anwendung von Tierarzneimitteln durch Landwirte und praktizierende Tierärzte wird durch die Veterinärämter überprüft. Dies erfolgt durch Überprüfung der tierärztlichen Hausapotheken und durch Proben nach dem Rückstandskontrollplan auf Grundlage des Fleischhygienerechtes.

Zum Aufgabengebiet des LANUV gehören insbesondere folgende Aufgaben:

  • Überwachung von pharmazeutischen Unternehmern / Herstellern von Tierarzneimitteln
  • Überwachung von Arzneimittelgroßhändlern
  • Überwachung von Wirkstoffhändlern (aus Wirkstoffen könnten Arzneimittel hergestellt werden)
  • Überwachung der Hersteller von Fütterungsarzneimitteln
  • Klärung von Abgrenzungsfragen zwischen Tierpflegemitteln und Arzneimitteln
    (Pflegemittel unterliegen nicht den strengen Anforderungen, können aber Substanzen mit Arzneimittelwirkung enthalten, wie z. B. kühlende Gele)

Neue rechtliche Regelungen beim Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung

Antibiotika in der Geflügelmast

Evaluierung des Einsatzes von Antibiotika in der Putenmast

Die Bekämpfung der Zunahme antibiotikaresistenter Keime stellt eine aktuelle Herausforderung des gesundheitlichen Verbraucherschutzes dar. Grundsätzlich kann jeder Einsatz von Antibiotika die Resistenzentwicklung und die Ausbreitung von resistenten Bakterien begünstigen. Nach der Evaluierung des Antibiotikaeinsatzes in der Hähnchenhaltung und den Untersuchungen zu Antibiotika-Rückständen im Tränkwasser in Geflügelmastbetrieben durch die Kreise, kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen und das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) galt es, weitere Daten zum Antibiotikaeinsatz, insbesondere in der Mastputenhaltung, zu erheben.

Antibiotika - Rückstände im Tränkwasser in Geflügelmastbetrieben

Aufbauend auf den Erkenntnissen über den Antibiotika - Einsatz in der Masthähnchenhaltung hat das LANUV mit Unterstützung von 12 Kreisordnungsbehörden zwischen dem 23.01. und 02.02.2012 in 42 ausgewählten Ställen von Betrieben mit Hühner- (29 Ställe) und Putenmast (13 Ställe) Tränkwasserproben auf Rückstände von 20 antibiotisch wirksamen Substanzen hin überprüft. Die Untersuchungen der Proben wurden im Chemischen Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe und im Staatlichen Veterinäruntersuchungsamt Arnsberg durchgeführt.

Studie "Antibiotika in der Geflügelmast"

Im Jahr 2011 hat das LANUV eine Studie zum Thema "Antibiotika in der Geflügelmast" durchgeführt.
Zwischenzeitlich wurde der dazu am 14.11.2011 veröffentlichte Bericht einer detaillierten Überprüfung unterzogen.

Im Ergebnis liegt der Bericht in einer überarbeitenden Fassung vor

Tierarzneimittelüberwachung

Im Rahmen des Symposiums "Verbraucherschutz - nationale und internationale Aspekte der Tierarzneimittelüberwachung" am 29.02.2008 in Potsdam referierte Herr Dr. Frank J. Matthies vom LANUV über das Thema

      LANUV NRW 2014

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